04.07.2020

Andreas Dauber neuer Ortsbeauftragter des THW OV Herne

Sven-Eric Leichner gibt das Amt nach neun Jahren aus beruflichen Gründen ab

Sven-Eric Leichner (l.) und Andreas Dauber (r.)

Der Ortsverband (OV) Herne der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) hat einen neuen Ortsbeauftragten. Andreas Dauber wurde vom Landesbeauftragten des THW in Nordrhein-Westfalen zum 01.Juli 2020 in das Amt berufen.

Andreas Dauber übernimmt damit die Nachfolge von Sven-Eric Leichner, der diese Funktion seit 2011 ausgeübt hatte. "Die Funktion des Ortsbeauftragten erfordert vor allem Zeit.", so Leichner,"Zeit die ich in den letzten Monaten nicht mehr so aufbringen konnte, wie es der Ortsverband und die Helfer verdient haben." "Wenngleich der Rücktritt keine Überraschung mehr war, da wir immer offen darüber gesprochen haben, so war es doch etwas seltsam, als es dann wirklich passierte. Immerhin war die Führung seit fast einem Jahrzehnt konstant", so Andreas Dauber, der nun diese Rolle übernimmt.

Im Dezember 2019 hatte Leichner innerhalb des Ortsverbandes seine Entscheidung bekannt gegeben. In den folgenden sechs Monaten wurden viele Gespräche geführt, wer die Nachfolge übernehmen wollen würde und was die anstehenden Aufgaben sind. Neben der Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes zu Zeiten von Corona steht vor allem der Umzug in die neue Unterkunft in diesem Jahr an. "Man kann dies alles aus der Ferne und Nachmittags bzw. am Wochenende nur schwer regeln", erklärt Sven-Eric Leichner, der als Geschäftsleiter bei einem großen diakonischen Träger in der Altenhilfe und somit viel Zeit in ganz NRW verbringt. "In der Zeit meiner Abwesenheit haben sich mein Stellvertreter Thomas Loscher, unser Zugführer Christopher Kroll und eben auch Andreas Dauber hervorragend um die Angelegenheiten gekümmert. Sorge, dass dies nun anders werden wird, habe ich also gar nicht."

Im Juni 2020 wurde Andreas Dauber von den Führungskräften des Ortsverbades in einer sogenannten Vorschlagswahl nominiert. Anfang Juli hat dann der Landesbeauftragte die Wahl bestätigt.

"Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe. Zum einen weil es einfach Spaß macht in diesem Ortsverband mit diesen Helfern zu arbeiten und zum anderen weil es eine Übergabe im Guten ist und wir viele interessante Aufgaben vor uns haben. Allem voran natürlich die neue Unterkunft", so Dauber. Als nächstes stehen vor allem die Besuche bei den Partnerorganisationen und-Einrichtungen an. Hierzu zählen vor allem die Kameraden innerhalb des THW in der Stadt und den anliegenden Städten und Kreisen aber auch die Feuerwehren, städtische Gremien und die Hilfsorganisationen in Herne. "Das Netzwerk ist zum Glück vorhanden, nun muss ich mich nur daran gewöhnen, nicht "in Vertretung" sondern "in Funktion" dort teilzunehmen", erklärt Andreas Dauber schmunzelnd. Dass  sein Terminkalender nun voller werden wird, schreckt ihn nicht ab. Ich habe mich ja bewusst dazu entschieden, dass ich das machen will", so Dauber und ergänzt lachend "und auch meine Frau hat zugestimmt.´"

Verlassen wird sein Vorgänger das THW indes nicht. "Ich werde den Ortsverband weiter unterstützen, nur halt in anderer Funktion und eher als Förderer", so Leichner.

Der 42-jahrige Andreas Dauber ist verheiratet und hat eine Tochter. Der gelernte Tischlermeister arbeite´t bei einem Bochumer Immobilien Unternehmen als Technischer Bauleiter. Dem THW gehört er bereits seit 1996 an und hat für seine Bemühungen um die weiter Entwicklung des THW 2012 das Ehrenzeichen in Bronze verliehen bekommen. Bis zu seiner Berufung zum Ortsbeauftragten war Dauber als Ausbildungsbeauftragter für die Koordination und Überwachung der Ausbildung im Ortsverband Herne verantwortlich. Zudem hat er als Technischer Berater  für Hochwasserschutz und Deichverteidigung an Ausbildungen bei europäischen Partnerorganisationen teilgenommen. 

   


  • Sven-Eric Leichner (l.) und Andreas Dauber (r.)

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